Borchert: Nachts schlafen die Ratten doch
Mit verschiedenen produktiven Schreibaufträgen setzten sich die Schüler der Klasse 8a mit der Kurzgeschichte "Nachts schlafen die Ratten doch" auseinander. Sie erfanden Vorgeschichten, erzählten die Geschichte weiter, überlegten, wie ein Interview mit einer Figur der Handlung viele Jahre später aussehen konnte und reimten eigene Gedichte zur Kurzgeschichte.
Hier erste Kostproben:
Vorgeschichte von Nachts schlafen die Ratten doch
An einem schönen Morgen gingen Jürgen und sein Vater zur Arbeit. Jürgens
kleiner Bruder blieb alleine zu Hause. Während der Arbeit ging der
Bombenalarm los.
Jürgen und sein Vater schnappten ihre Sachen und rannten nach Hause. Von
weitem sahen sie schon dass das Haus verbomt war.
Sie liefen und liefen ihre Schritte wurden immer langsamer, sie vermuteten
schon das schlimmste. Als sie am Haus angekommen sind suchten sie vergeblich
nach dem kleinen, aber sie fanden ihn einfach nicht!
Nach wenigen Minuten gab der Vater auf, er wusste genau das Jürgens kleiner
Bruder nicht überlebt hatte.
Er wollte gehen .Doch Jürgen suchte immer weiter und weiter. Erst nachdem
Jürgens Vater ihm zum zweiten mal sagte das sein kleiner Bruder Tod wäre
,hörte er auf zu suchen und auf dem Boden rumzubuddeln. Er schaute seinen
Vater mit Tränen in den Augen an , aber er heulte noch nicht!
Dann nahm sein Vater ihn an die Hand und sie gingen wieder Richtung
Arbeitsplatz.
Auf dem Weg dort hin ging Jürgen in seinen Gedanken noch einmal durch was
sein Lehrer ihnen am letzten Schultag erzählt hatte ,von den Ratten die
Toden Menschen fressen.
Wenn er daran dachte wurde ihm ganz mulmig ,er versuchte schnell diesen
Gedanken zu verdrängen, aber es ging nicht er dachte immer wieder von neuen daran wie die Ratten
seinen kleinen Bruder fressen, vor lauter Angst um seinen kleinen Bruder
riss er sich von seinem Vater los und rannte zu dem verbomten Haus zurück.
Sein Vater folgte ihm bis zu dem verbomten Haus und fragte ihn dann was dass
eben solle?
Jürgen erzählte ihm von den Ratten die seinen kleinen Bruder fressen würden.
Jürgens Vater schaute ganz verwirrend und fragte dann was er denn dagegen
tun wolle ?
Jürgen meinte dann nur das er erstmals auf ihn aufpassen würde. Der Vater
wartete mit ihm noch eine weile an dem verbomten Haus und fragte dann noch
einmal,bevor er ging, ob Jürgen vielleicht doch mit ihm zurück zur Arbeit kommen
will. Der antwortete nur NEIN!! Also ging der Vater alleine wieder zur
Arbeit, und Jürgen blieb dort sitzen. Nach jeder Stunde schaute der Vater
nach seinem Sohn ,ob auch alles in Ordnung war.
Salva, Danny, Michi R., Lisa
Das Ende von Nachts schlafen die Ratten doch
Jessica S.