MÄRCHEN
Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5c
Entstanden im Rahmen des Deutschunterrichts bei Frau Mörike
Die Rattenplage
Es war einmal ein armer Bauernjunge namens Jim. Er musste jeden Tag mit seiner Mutter auf dem Feld arbeiten. Doch eines Tages kam eine furchtbare Rattenplage. Es hatte keiner etwas zu essen. Nach einigen Wochen kam der König ins Land. Er kam an Jims Hof vorbei und fragte ihn: “Kannst du losziehen und diesen Zauberer töten oder fangen? Er terrorisiert schon lange die verschiedenen Städte, es traut sich keiner, aber du, du siehst aus wie ein starker, mutiger Junge.“ Jim antwortete: „Ja, wenn es sonst niemand macht, mach ich es.“ Der König antwortete lobend: „Wenn du es schaffst, bekommst du 10 Pfund Gold“.
Nach zwei Tagen zog Jim los. Er kam an einen dunklen Wald, da traf er einen kleinen, armen Mann. Jim fragte: „Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“ Der Mann antwortete: „Ja, bitte gib mir ein bisschen Brot.“ Jim, der sehr gutmütig war, gab ihm sein Brot, das er mitgenommen hatte. Der Mann bedankte sich und sagte zu Jim: „Jim, pass gut auf hier im Wald, hier treibt sich ein böser Zauberer herum.“
Jim lief immer weiter in den Wald und der Wald wurde immer dunkler.Doch da sah er eine Fee, die sagt ihm das gleiche. Jim bedankte sich und lief weiter. Als Jim auf eine Lichtung kam sah er den Zauberer. Er murmelte gerade:“Zick, Zack, Zacken, jetzt kommen alle Ratte.“ Jim rannte weg, der Zauberer drehte sich um und schaute Jim nach. Jim war jetzt fast aus dem Wald draußen, doch da sah er auf einem Baum ein riesengroßes Schwert. Jim nahm es und ging weiter.
Jetzt machte er sich auf den Weg zum Schloss des Zauberers. Jim fand es auch bald. Und als er das Tor zum Schloss öffnete, sah er Milliarden Ratten, doch an denen lief er vorbei. Jetzt stand er vor dem Zauberer. Jim zückte das Schwert, doch der Zauberer schlug es ihm aus der Hand. Jim lag auf dem Boden und da kam der Zauberer, sprang über ihn und wollte ihn töten. Doch Jim rollte sich weg und rammte ihm das Schwert ins Herz. Der Zauberer fiel tot um. Jim ging heim und alle Ratten waren weg. Jim ging zurück zu seiner Mutter.
Nach ein paar Tagen kam der König und gab ihm das Gold. Und alles wurde gut.
Kevin
Das Pegasusdiadem
Es war einmal eine traurige Königin, die hieß Lydia. Lydia war tot unglücklich, weil sie das Pegasusdiadem haben wollte, dann wäre sie die reichste Königin der Welt.
Eines nachts machte sie sich auf die Reise nach dem Diadem. Sie suchte es überall, aber fand es nicht. Als sie wieder zurückkam, fiel ihr etwas ein: früher, als ihr Papa die Geschichte vom Pegasusdiadem erzählt hatte, kam auch ein weißes Pferd vor. Er hatte ihr erzählt, dass es das Pferd wirklich gibt.
Plötzlich prallte etwas an das Fenster. Es war das weiße Pferd, das wegen dem Nebel nichts gesehen hatte. Es konnte sprechen. So erzählte ihm Lydia, dass sie das Diadem brauchte, aber das Pferd wollte es ihr nicht zeigen. Dass das Pferd gegen das Fenster geprallt war, war komisch, aber dann bemerkte Lydia, dass es Flügel hatte. Das Pferd hatte sich ein Bein gebrochen und Lydia sagte: „Wie wärs, wenn du hier bleibst, bis dein Bein geheilt ist?“
Mit der Zeit bemerkte das Pferd, dass Lydia liebevoll und nett war. So sprach es zu ihr: „Lydia, du hast mir gezeigt, dass du eine nette und liebevolle Königin bist.“ Als sein Bein geheilt war, beschloss es, Lydia mit zu der tiefen dunklen Höhle zu nehmen, denn dort war das Diadem. Lydia fragte: „Weißt du, wie wir dorthin kommen?“ „Ja. Natürlich fliegen wir dorthin“, antwortete das Pferd.
Als sie ankamen, lief es alleine in die Höhle. Es dauerte ein paar Minuten, bis es wieder rauskam. Königin Lydia bemerkte, dass es das Pegasusdiadem bei sich hatte und sagte: „Ich weiß, warum es Pegasusdiadem heißt: du heißt Pegasus!“ Das Pferd antwortete: „Ja und hier kriegst du es.“
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Filloreta
Entführt
Es war einmal eine arme Bauernfamilie. Der Bauer hieß Max und die Bäuerin hieß Josefine. Sie hatten einen Sohn, der war ungefähr 5 Monate alt. Eines Tages ging die Familie in den Wald, um Holz zu holen. Der Sohn lag auf dem Gespann. Er war mit Decken eingehüllt, dass er nicht fror. Als seine Eltern rund 7 Meter von ihm entfernt waren, klauten ihn zwei Männer und als die Eltern zurückkamen, erschraken sie so sehr, dass der Vater die Mutter vom Boden aufheben musste. Als sie dann wieder aufgewacht war, gingen sie um das Gespann herum und schauten, ob er vielleicht heruntergefallen war. Aber er war nirgends.
Sie wanderten sehr traurig nach Hause und beschlossen, ihn morgen zu suchen. In der Nacht um 12 Uhr hatte die Mutter einen schrecklichen Alptraum. Sie träumte, dass ein schwarzer Mann den Sohn töten wollte. Mitten im Traum schrie sie: “Nein, bitte nicht.“ Sie schrie so laut, dass ihr Mann Max aufwachte. Aber kurz darauf schliefen beide wieder ein. Als es schon dämmerte und der Hahn sein lautes „Kickeriki“ ins Haus krähte, wurden sie wach, zogen sich schnell an und frühstückten. Die Mutter packte Max etwas zum Essen in einen Beutel ein und ging noch in den Keller. Dort holte sie frischen Most herauf. Max, der Vater, machte sich gleich danach auf die Suche.
Er ging durch den Wald, wo er am vorigen Tag Holz geholt hatte. Er ging einen Weg, den er sehr schlecht kannte und verirrte sich schnell. In der Ferne sah er plötzlich ein kleines Häuschen stehen. Er strebte darauf zu und klopfte an. Ein kleiner, freundlicher Zwerg kam an die Tür, um ihm zu öffnen. Max fragte den Zwerg, ob er seinen Sohn gesehen habe und der Zwerg sagte: „Ja, ja, gestern Abend.“ Max fragte nochmals: „Kannst du mir vielleicht helfen?“ Der Zwerg antwortete: „Ich werde es versuchen. Finde die goldene Rose und wenn du sie gefunden hast, dann sage ich dir, wo dein Sohn ist, ok!“ Der Bauer Max sagte: „Ja.“ Max dachte, so eine Blume wächst doch bei uns im Garten.
Er ging schnell nach Hause, erzählte seiner Frau Josefine, was geschehen war und rannte dann wieder zum Zwergenhaus zurück, wo der Zwerg schon gewartet hatte. Max zeigte ihm die Rose. Der Zwerg gab ihm ein goldbesticktes Tuch. Er sagte: „Wenn du deinen Sohn gefunden hast, soll er durch dieses Tuch atmen, dann bekommst du ihn frei.“ Der Zwerg verriet dem Bauern noch, wo das Versteck war: „Es ist eine Höhle, etwa 1 Kilometer weit weg von hier.“
Dann ging Max zu der Höhle, machte die zum Glück nicht verschlossene Tür auf und tat alles so, wie es der Zwerg ihm befohlen hatte. Als er seinen Sohn sah, ging er mit ihm zum Zwerg, bedankte sich herzlich und gab ihm als Geschenk seinen Proviantbeutel und den Most.
Als er heim zu der Mutter kam, freuten sich allse sehr und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!!!
Aaron
Die unglückliche Kea
Es war einmal vor langer Zeit eine unglückliche Fliege. Sie hieß Kea und sie war unglücklich, weil sie eigentlich keine Fliege war. Sondern ein normales Mädchen.
Als sie 5 Jahre alt war, wurde sie von ihrer bösen Großmutter verzaubert, weil Keas Eltern gestorben waren und sie keine Lust hatte, sich um sie zu kümmern. Seither flog Kea als Mücke in die Welt und hoffte auf jemanden, der ihr helfen würde. Doch vergeblich.
Eines Tages traf sie auf eine wunderschöne gute Fee. Die Fee erkannte, dass Kea keine gewöhnliche Fliege war. Sie sprach: „Gehe zum strahlenden Schloss, dort wirst du ein Juwelenarmband finden. Doch gehe zuerst zum See hinter den drei Wäldern, dort wirst du einen Falter treffen. Gehe mit ihm zusammen zum strahlenden Schloss und berührt das Juwelenarmband gleichzeitig.“
Sofort machte sich Kea auf den Weg. Die ersten beiden Wälder waren schön. Überall waren Tiere und bunte Blumen, die ihr den Weg wiesen. Doch im dritten Wald war es finster und kalt. Sie war ganz allein. Die Bäume sahen aus wie Monster. Kea war froh, als sie aus dem Wald herauskam.
Da entdeckte sie den See und flog schnell auf ihn zu. Sie fand den Falter und erzählte, was die Fee gesagt hatte. “Ich komme mit“, sagte der Falter. Bald darauf kamen sie an das strahlende Schloss. Sie wollten hineingehen, doch das Schloss wurde lebendig und sprach: „Ihr braucht den Diamantstern, um hereinzukommen.“ „Wie bekommen wir den?“, fragte Kea. „Ihr müsst das Rätsel lösen.“ „Sag uns das Rätsel“, sagte der Falter. „Nun gut“, ächzte das Schloss. „Du siehst mich nicht, aber du spürst mich. Du kannst mich nicht sehen, aber dafür meine Macht. Du kannst mich nicht fassen, aber dafür ich dich. Wer oder was bin ich?“ Kea dachte nach, sie war gut im Rätsel lösen. Die Luft kann es nicht sein, überlegte sie. „Natürlich,“ rief Kea, „es ist der Wind!“ Das Rätsel war gelöst.
Sie bekamen den Stern, mit dem sie in das Schloss hineingelangten. Im Schloss fanden sie das Juwelenarmband. Sie berührten es gleichzeitig, wie es die Fee gesagt hatte. Kea verwandelte sich in ein Mädchen zurück und auch der Falter verwandelte sich in einen wunderschönen Prinzen. Die zwei heirateten und lebten von da an zusammen in dem strahlenden Schloss.
Die Großmutter aber hatte kein so großes Glück. Sie wurde von der guten Fee in eine Fliege verwandelt. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.
Ellen
Das Mädchen mit den blonden Haaren
Es war einmal ein Mädchen mit blonden Haaren. Ihre Haare waren ihr Ein und Alles. Einmal machte sie sich auf den Weg in den verbotenen Wald, weil sie neugierig war und wissen wollte, wie es dort aussah.
Sie ging eine Weile durch den Wald. Da sah sie eine alte, weise Frau, die sagt: „Geh nicht weiter, sonst wirst du eine Aufgabe von dem grausamen König bekommen. Und wie der Name schon sagt, wird es eine grausam Aufgabe sein.“
Doch plötzlich hörten sie einen Knall, der immer lauter wurde. Da stand der König vor ihr und sagte: „Tief im Wald ist ein gelber Zaubertrank versteckt. Den müsst ihr finden und wenn ihr ihn mir nicht bringt, werde ich euch töten.“ Die alte Frau und das Mädchen rannten los, um den Zaubertrank zu finden. Als sie an einen pechschwarzen Baum kamen, sagte das Mädchen: „Ich hasse die Farbe schwarz!“ Und da geschah es: ihre Haare wurden schwarz, so schwarz wie der Baum. Das Mädchen weinte eine Weile.
Als es aufgehört hatte zu weinen, liefen sie weiter. Da kamen sie an eine Holzhütte, auf der stand die Zahl 7. Die alte Frau sagte: „Ich glaube, wir müssen sieben Mal hüpfen.“ Die beiden probierten es aus und plötzlich öffnete sich die Holztür, und dort war auch der Zaubertrank. Sie nahmen ihn. Als sie die Hütte verließen, sahen sie den König vor sich stehen. Er sagte: „Gib mir den Zaubertrank!“
Da kam eine zarte Fee und vernichtete den König und den Zaubertrank und alle gingen glücklich heim.
Michelle
Ein Wunder für Kea
Es war einmal eine einsame und unglückliche Frau namens Kea. Sie war sehr traurig, denn ihre Mutter war vor wenigen Tagen gestorben.Kea fühlte sich allein gelassen und weinte viel. In dem Land gab es eine gute und schöne Fee. Diese lebte in einem funkelnden Palast.
In einer sternenklaren Nacht passierte es! Kea wurde hässlich und alt. Nur das diamantbesetzte Armband würde sie wieder erlösen können.
Am nächsten Tag machte Kea sich auf den Weg, das Armband zu suchen. Sie wusste, wo dieses funkelnde Schmuckstück zu finden war: nämlich im Palast der Fee. Aber um dorthin zu gelangen, musste Kea durch den finsteren Wald. Als sie im Wald angekommen war, fürchtete sie sich sehr. Die Angst wurde immer größer. Aber Kea wollte nicht hässlich bleiben, deshalb nahm sie allen Mut zusammen.
„Da, der Palast“, sagte sie zu sich selbst. Sie lief bis zu dem wunderschönen Gebäude und ging hinein. Kea traf die gute Fee. Die sagte zu ihr: „Was suchst du hier?“ „Das diamant- besetzte Armband, dann werde ich von meinem Fluch befreit“, antwortete Kea. Aus lauter Mitleid gab die schöne Fee Kea das Armband. Kea legte das Schmuckstück an und wurde wieder wunderschön! Freudestrahlend bedankte sie sich bei der Fee:“Danke, danke, vielen Dank. Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken kann!“ „Gar nicht“, erwiderte die Fee.
Kea machte sich überglücklich auf den Heimweg. Als sie durch den finsteren Wald zog, war sie froh und hatte keine Angst mehr. Zuhause angekommen, entdeckte sie eine herrliche Kutsche vor der Tür. Kea ging in ihr Haus, dort wartete schon der Prinz Haligo auf sie. Sie verliebten sich sofort ineinander. Nach einer kurzen Zeit heirateten die beiden und ein fröhliches Fest wurde gefeiert.
Svenja