Projekt „Kreatives Schreiben zu Gustav Mesmer Impulsen der Klasse 8c“


Die Klasse 8c hat in der Unterrichtseinheit „Kreatives Schreiben“ ein kleines Projekt durchgeführt. Sie haben verschiedene Impulse zu Gustav Mesmer erhalten, dabei haben sie ihr Schulhaus erkundet und Beobachtungen zu Gustav Mesmers Leben und seiner Arbeit gemacht.

Anschließend wurden die eigenen Texte am PC geschrieben und auf die Homepage gestellt.

 

Ein fliegendes Herz

Ein mutiger Mann,

ein verrückter Mann.

Er bastelt aus Leidenschaft,

doch hat es nie geschafft.

 

Gustav Mesmer

bastelt mit Schere und Messer.

An seinem Flugobjekt -

ein tolles Projekt.

Ein Fahrrad mit Hut,

fliegt vielleicht ganz gut.

Er wollte jahrelang,

dass er fliegen kann.

 Viele meinten er sei untalentiert,  

doch ihn hat das nicht interessiert .

 

 

  Ein unendlicher Traum    

 

Es stehen die Menschen draußen in der Natur
Schauen bestaunt
Die Vögel-groß und klein.
Wie sie so beschwingt
Durch die Lüfte schweben.
Wird da der Mensch nicht neidisch, sein ?
Ich werde neidisch
Mein Traum ist es in der Luft zu fliegen.

Wie ein Vogel…
,,Es stehen die Menschen draußen in der Natur schauen bestaunt die Vögel-
 groß und klein.
Wie sie so beschwingt durch die Lüfte schweben.

 

Gustav Mesmer

 

 

 
Moderator: Herzlich willkommen bei der Erfinder-Show. Ich bin euer  Moderator Jessica Jäger. Unser heutiger Gast ist Gustav Mesmer. Herzlich willkommen!
Gustav:  Hallo, ich freue mich hier zu sein.
Jessica: Also woher kommen sie?
Gustav: Ich bin in Althausen geboren und bin dann nach Buttenhausen gezogen.
Jessica: Sagen sie uns wie sie auf das fliegen gekommen sind?
Gustav: Naja, ich musste in eine Klinik. Dort habe ich ein Zeitungsartikel gelesen und wollte fliegen.
Jessica: Hat den eigentlich irgendein Versuch geklappt?
Gustav: Ja, aber den hat niemand gesehen, also glaubt es mir niemand. Das ist sehr schade.
Jessica: Nun das ist sehr schade. Es hat uns gefreut, dass sie hier waren. Viel Erfolg weiterhin. Auf Wiedersehen!

 

 

 

Gustav-Mesmer Interview

 

Moderator: Hallo, wilkommen zu unserer Sendung : „Leben Sie ihren Traum.“ Heute haben wir einen ganz besonderen Gast bei uns. Meine Damen und Herren, begrüßen sie mit mir Gustav-Mesmer.
Gustav-Mesmer: Hallo Michael, ich freue mich heute bei Ihnen zu sein.
Michael (Moderator): So und nun kommen wir zu unserem Interview, nicht dass wir hier um den heißen Brei herum reden.
Gustav, dein Traum ist es zu fliegen, wie bist du denn aufs Fliegen gekommen?
Gustav: Das war so, als kleines Kind habe ich immer die Vögel bewundert. Denn sie konnten fliegen und sahen dabei so frei aus. Also dachte ich nicht lange nach und machte es somit zu meinem Traum. Es gab nicht einen Tag, an dem ich nicht ans Fliegen dachte.
Michael: Also hattest du als Kind schon diese Idee mit dem Fliegen? Nun du hast es ja auch geschafft Flugobjekte zu bauen. Bist du aber auch schon mit einem geflogen?  
Gustav (verschmitzt): Diese Frage haben mir schon viele gestellt und ich muss sagen, ja ich bin schon einmal geflogen. Mich hat es fast 50 Meter ins Tal hinunter getragen. Und wenn ich das jetzt so erzähle wie jetzt, glaubt mir natürlich keiner. Denn niemand hat es gesehen und es kann deshalb auch leider nicht bezeugen.
Michael: Nun ja Gustav, so wie du es erzählst und das es niemand gesehen hat, klingt es nun mal auch unglaubwürdig.
Gustav: Ja ich weiß, daher rede ich auch nicht gerne darüber, weil es mir nie jemand glaubt.
Michael: Aber was ist denn mit dem Flugobjekt, dass muss doch der Beweis sein, oder etwa nicht?
Gustav: Natürlich, sie wäre ja auch der beste Beweis, aber leider ist sie bei meiner unsanften Landung kaputt gegangen. Und deswegen habe ich leider auch keinen richtigen Beweis mehr, dass ich geflogen bin.
Michael: Naja Gustav, da kann man leider nichts machen. Aber du hast noch alle Zeit der Welt, nochmal eine zu erfinden.
Gustav: Danke Michael für die Einladung und das ich hier sein durfte.
Michael: Ach Gustav kein Problem. Und nun bis zum nächsten mal bei: „Leben sie ihren Traum.“

Ein Gespräch

Im Jahr 1923 wollte Gustav wieder ein Fluggerät testen. Am nächsten Tag ist er auf den hohen Berg gegangen, um die Maschine zu testen. Dabei er wurde von Emil und Fredi gesehen und die beiden fingen an über ihn zureden.
„Schau mal Emil, Gustav versucht schon wieder zu fliegen aber das klappt sowieso nicht.“
Gustav war schon fast ganz oben auf dem Berg da sagte Emil:„ Gehen wir auch auf den Berg da können wir dann Fotos von ihm machen.“ Fredi und Emil rannten den Berg sehr schnell rauf, aber als sie oben waren, war Gustav schon weg. Da sagte Emil: „Der kommt gleich wieder, wir müssen nur warten.“ Nach 20 Minuten kam Gustav wieder aber er sah die beiden zum Glück nicht. Als er wieder los flog machen Emil und Fredi ein Foto und es war gut. Gustav flog über das Dorf und flog immer weiter.


Diskussion zwischen  zwei Stadtbewohnern

Gunter: Hallo, Siegfried hast du gestern den Mesmer gesehen?
Sigfried: Ja hab ich, er wollte mal wieder fliegen. Das schafft der sowieso nicht.
Gunter: Ich glaube an ihn, irgendwann wird er es schaffen.
Siegfried: Er hat vielleicht einen guten Willen aber ein guter Wille reicht nicht, man muss auch handwerklich begabt sein.
Gunter: Ich kann mit dir wetten, dass er es uns irgendwann mal zeigt, dass er es drauf hat, dann wird er nicht mehr als geistig gestört oder als todesmutig bezeichnet.
Sigfried: Er hat jetzt schon so viele Fehlschläge gehabt und du glaubst noch an ihn? Ich verstehe dich nicht, was hast du im Kopf?
Gunter: Ich hab mehr im Kopf als du, aus jedem Fehlschlag den er hat  wird er daraus lernen und es verbessern und dann wird er es schaffen.
Siegfried: Zuerst wird er sich alle Knochen brechen, bevor er fliegen kann.
Gunter: Jaja, glaub was du willst, er wird es schaffen.

 

TAGEBUCHEINTRAG von Gustav Mesmer

1 Tag: Hallo Tagebuch,
 ich bin es Gustav , du weißt ja ich erzähle dir immer von meinen Flugobjekten. Ich bin mir sicher, dass es diesmal klappen wird. Ich habe ein Fahrrad genommen und habe zwei Stufen gebaut, in der ersten habe ich zwei Schirme befestigt und einen Motor, dass es schnell voran geht. In der zweiten Stufe habe ich drei Schirme angelegt. Ich habe alles mit Holz befestigt, es sieht sehr schön aus. Ich habe vor eine Deutschlandreise zu unternehmen. Morgen ist ein großer Tag ich werde mein Flugobjekt vor dem ganzen Dorf vorstellen, ich habe gehört, dass viele außerhalb von Buttenhausen kommen werden.
 Bis morgen!!!        

2 Tag :  Hallo Tagebuch,
ich hatte so viele Flugobjekte gebaut aber noch nie so eines. Ich erzähle dir alles von vorne.
Als ich am Flugplatz angekommen war, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Es waren so viele Leute angereist. Ich dachte, wenn ich es nicht schaffe, wird mir niemand mehr glauben. Aber ich flog hoch und es kam von überall Applaus und sie schrien herum. Ich wurde richtig nervös. Dann war es soweit, der Pfiff kam und ich fing an zu paddeln, es ging los ich konnte es nicht fassen: ich flog. Doch ich freute mich zu früh. Mein Flugzeug viel ins Wasser. Ich war trotzdem stolz auf mich.. Ich war richtig fröhlich.     

3 Tag :  Hallo Tagebuch,
 ich bin sehr glücklich heute. Gestern war ein sehr schöner Tag. Ich werde ein paar Verbesserungen machen.
Bis zum nächsten Mal.


Eine Diskussion zwischen Günter und Fredi

 


Günter: Hey, hast du schon etwas über Gustav Mesmer gehört?
Fredi: Nö, wer ist dieser Gustav Mesmer?
Günter: Gustav Mesmer ist ein Erfinder, der fliegen wollte.
Fredi: Und, hat er das Fliegen geschafft?
Günter: Nö, er hat es nicht geschaft. Das ist schade.
Fredi: Das ist auch gut so, dass er es nicht geschafft hat!
Günter: Wieso?
Fredi: Weil Menschen nicht fürs Fliegen gebaut sind. Wenn Menschen fliegen sollen, dann hätten sie Flügel und Federn und wären um einiges leichter, als sie es sind. Der Mensch ist zu Fuß sowieso besser und sicherer als in der Luft.
Günter: Ja da hast du schon recht, aber überleg doch mal wenn du fliegen könntest dann wärst du viel schneller als zu Fuß. Und du könntest schneller und leiser dich fortbewegen und man könnte mit den Vögeln fliegen
Günter: Hab ich dich jetzt über überzeugt?
Fredi: Ja und ich habe auch eine Idee, lass uns eine Flugmaschine erfinden.
Günter: Das ist eine sehr gute Idee beginnen wir gleich morgen mit der Planung der Flugmaschine.
Fredi: Einverstanden,dann bis morgen.

 

 

14. Februar

Liebes Tagebuch,
ich bin schon fast fertig. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Bis morgen sollte es allerdings fertig werden, da ich es morgen den anderen Dorfbewohnern vorführen werde. Wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht fertig sein sollte, würden sie mich noch mehr auslachen, als dass sie es jetzt schon tun. Sie werden mich auslachen und sagen: „Jetzt hat er es nicht mal geschafft sein Flugmodell fertig zu bauen“. Doch ich nehme mir fest vor, es bis dahin geschafft zu haben. Und dann werden sie sagen: „Der Mesmer hat es geschafft.“ Na, die werden staunen!!

15.Februar

Liebes Tagebuch,
Endlich! Nach langer und harter Arbeit ist er endlich fertig!
„Der Falke.“ Heute war der große Tag. Ich habe ihn vor den Leuten ausprobiert und er flog. Es war ein großartiges Gefühl. Doch ich flog leider nicht so hoch, wie ich es eigentlich wollte. Doch den Leuten gefiel es. Sie bejubelten mich und mein Flugzeug, weil ich das geschafft habe wovon schon viele geträumt haben. Ich war stolz auf mich.

16.Februar

Liebes Tagebuch,

die Leute gaben mir eine Liste von Verbesserungsvorschlägen.
Ein paar davon lauten: zu schwer, zu groß und zu instabil.
Ich habe mir auch schon überlegt, wie ich diese Probleme lösen kann. Da es zu instabil ist, müsste ich einfach dickeres Holz nehmen.
Und dass es zu schwer ist, liegt an der Größe des Flugzeuges.
Doch bis ich alle Verbesserungsvorschläge an meinem Flugzeug gemacht habe, wird es wohl noch eine Weile dauern.


Gustav Mesmers Ausbildung zum Schreiner

Es ist der erste Tag für Gustav in der Ausbildung zum Schreiner bei Schreinermeister Rudolf Eisenberg. Nach 6 Jahren im Kloster ist Gustav auf Rat seiner Eltern in eine Lehre gegangen.

Am ersten Arbeitstag lernte Gustav Rudolf besser kennen. Die ersten zwei Wochen vergingen ziemlich schnell. Da meinte Gustavs Meister : „Du hast sehr viel Talent mit Holz umgehen zu können. Nicht alle sind so gut wie du und du könntest einer der besten Schreiner der Gegend werden.“
 Das freute Gustav sehr, dass sein Meister ihn für talentiert hielt. Gustav mochte auch die Schreinerei, die Vielseitigkeit des Holzes war toll für ihn. Die  nächsten fünf Monate verliefen sehr gut für Gustav, obwohl das Niveau sehr schnell stieg und seine Ausbildung ging langsam zu Ende.
 Als Abschluss Prüfung  musste er seine Kreativität beweisen. Gustav solle nämlich irgendeine Gerätschaft erfinden.
Er hatte viele Ideen eine war eine Flugmaschine.  Er hielt es auch für eine gute Idee, dass würde den Meister sicher beindrucken und es wäre in den zwei Wochen machbar. Es gelang ihm sogar ein ziemlich beindruckendes Modell zubauen. Es lohnte sich,Meister Rudolf stellte ein gutes Zeugnis aus. Gustav verwircklichte bald darauf als echter Schreiner seine Flugmaschine.                                                                                       

 


Gustavs einziges funktionierendes Fluggerät

„Heute morgen ist mir eine super Idee gekommen“, sagte Gustav Mesmer zu seinem Freund Paul: „ Ich könnte so eine Art Gleitschirm bauen, mit dem ich dann von einer Klippe herrunter springe.“„Aber Gustav bist du denn verrückt geworden, wenn das nicht funktioniert dann stürzt du in den Tod“, brachte Paul ein. „Nein, nein das geht schon gut, ich werde es zuerst mit einem Kartoffelsack ausprobieren“, wollte Gustav Paul beruhigen. Aber dieser wollte sich nicht beruhigen, also versuchte es Gustav damit das er Paul zu der Kartoffelsackprobe einlud. Darauf sagte Paul:„ Ok, aber nur wenn du auch keine Einwände bringst, wenn es nicht funktioniert, also dann ist das Projekt Gleitschirm vorbei.“ Danach ging Paul zu seiner Frau Gerda und erzählte ihr alles. Darauf meinte seine Frau „Lass es ihn doch versuchen es ist sein Traum.“
Am nächsten Tag ging Paul wieder zu Gustav und wollte ihn besuchen. Als er dann bei ihm zu Hause war und klingelte machte ihm niemand auf. Also ging er nach hinten zu Gustavs Werkstatt. Dort stand Gustav im Schlafanzug und Hausschlappen und baute an seiner neusten Idee herum. „Das dachte ich mir schon dass du seit heute morgen daran herum baust “, sagte er zu ihm. „Was heißt hier seit heute morgen? Ich arbeite schon die ganze Nacht,“ meinte Gustav darauf. „Und hast du schon einen Bauplan gezeichnet?“,fragte er ihn. „Ja und jetzt fange ich gerade an mit bauen, wieso willst du helfen?“ „Ja wieso denn nicht, es macht bestimmt Spaß!“, meinte Paul darauf. Dann fingen sie an, sie sägten, überlegten und arbeiteten. Und als sie dann fertig waren sahen sie auf die Uhr und sie trauten ihren Augen nicht, es war ja schon kurz vor Mitternacht. Also verabschiedete sich Paul schnell und ging heim. Sie hatten für den nächsten Morgen die Kartoffelprobe geplant.
Also ging Paul am nächsten Morgen wieder zu Gustav und sie gingen zu der Klippe am Ende von Buttenhausen. Dort wollten sie denn Gleitschirm testen. Gustav war schon ganz aufgeregt,ob vielleicht wenigstens eines seiner Fluggeräte funktionieren würde. Dann warf Paul den Gleitschirm hinunter. Und Gustav glaubte seinen Augen nicht es flog und er freute sich. „Paul siehst du, er fliegt“, freute sich Gustav. „ Ja Gustav, jetzt wird dein Traum war, komm wir kündigen es gleich im Dorf an,“ antwortete ihm Paul.
Am nächsten Morgen traf sich fast das ganze Dorf an der Klippe. Und Gustav stand schon an der Klippe bereit, um Punkt elf Uhr am Montag, den 14.3 1984. Er sprang von der Klippe und die Zuschauer trauten ihren Augen nicht.Er flog tatsächlich und brüllte überglücklich:„Ich fliege endlich!“         

Traum der Lüfte

Es stehen die Menschen
draußen in der Natur.
Schauen bestaunt die Vögel
-groß und klein.
Wie sie so beschwingt
durch die Lüfte schwenken.
Wird da der Mensch
nicht neidisch,
durch die Lüfte zu fliegen
und dabei die Schwerkraft besiegen?
Die Freiheit in der Luft
ist wie ein angenehmer Duft.
Die Gedanken schwinden dahin,
nun braucht man nicht wissen wohin.           

Rexhep