Schülerwettbewerb "Turm"

Wer plant und baut den originellsten Wasserturm aus Papier, Balsaholz, Kleber, Schnur und Stecknadeln? Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg lobte zum Schuljahr 2008/2009 den Schülerwettbewerb "Turm³" aus. Schülerinnen und Schülern aller allgemeinbildenden und beruflichen Schulen des Landes wurde die Möglichkeit gegeben, ihr technisches Verständnis, ihre Kreativität und ihren Einfallsreichtum unter Beweis zu stellen.
Folgende Wettbewerbskriterien waren Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme: Der Wasserturm soll 80 cm hoch sein. Ab einer Höhe von 60 cm soll ein Behälter, der einen Liter Sand (etwa zwei Kilogramm) fassen kann, integriert werden. Das Turmmodell soll auf einer Bodenplatte aus Sperrholz (Maße: 250 x 250 x 8 mm) angebracht sein. Die Anzahl der Auflagepunkte des Wasserturmes darauf ist frei wählbar. Sie dürfen sich allerdings nur auf einer Grundfläche von 200 x 200 Millimeter befinden. Die Bewertung der eingereichten Modelle erfolgt in zwei Alterkategorien. Schülerinnen und Schüler bis Klassenstufe 9 sowie ab Klassenstufe 10 treten gegeneinander an. Als Baumaterialien dürfen ausschließlich Papier (80g/m2), Balsaholz, Kleber, Schnur und Stecknadeln verwendet werden.

Neben Einhaltung der Abmessungen und dem Bestehen des Belastungstests bewertet die Jury: das Eigengewicht die Originalität die Konstruktion (Statik) bzw. Gestaltung die Verarbeitungsqualität.

Die Vergabe der baden-württembergischen Preise findet am Freitag, 6. März 2009 in der Aula der Hochschule für Technik in Stuttgart statt. Der 1. Preis ist mit je 250 Euro dotiert, der 2. mit je 150 Euro, die Drittplatzierten erhalten 100 Euro. Es folgen in jeder Alterkategorie jeweils weitere sieben Preise mit je 50 Euro sowie zehn Preise mit je 25 Euro.

Zu dem Wettbewerb wurden mehr als 1100 Türme angemeldet. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt.

1. Turm:   „Auinger Turm“
Gruppe: Marc, Nikita, Fabian, Arthur

Anlage:

Der Turm hatte am Anfang in der Theorie ein ganz anderes Aussehen. Ursprünglich sollte der Wasserbehälter sechseckig werden. Da es von den Materialien nicht möglich war, so den Turm zu bauen, entschloss sich unserer Gruppe eine relativ einfache aber stabile Gondel zu bauen. Diese 2. Idee wurde dann auch in die Tat umgesetzt.

Beim Bauen des Turmes mussten wir uns etwas überlegen, dass der Turm unter Last nicht einstürzt. Wir verwendeten auch dieses Mal eine relativ einfache aber effektive Methode. Wir bauten einfach in das Gerüst sehr viele Querstreben ein, so dass der Turm sehr viel stabiler stehen kann. Bei dem Behälter nahmen wir einfach eine Menge Papier und ein wenig Balsaholz. Dies verleimten wir schichtweise miteinander. Die so entstandenen Platten sind sehr viel belastbarer und tragfähiger. Außerdem sind sie sehr viel leichter.

Am meisten Spaß machte es, all die Einzelteile auszusägen und hinterher festzustellen, dass alles genau so zusammenpasste, wie es geplant gewesen ist.

Marc
 
 
 

2. Turm:  „Münsinger Turm“

Gruppe: Tobias, Bastian, Andelika, Waldemar

Anlage:

Jedes Mitglied unserer Vierergruppe musste als Hausaufgabe einen Wasserturm mit zugehörigem Bauplan nach den Vorgaben des Schülerwettbewerbs – Turm hoch drei – entwerfen und skizzieren.

Nachdem diese Aufgabe von unserer Gruppe erfüllt war, wurde im Unterricht besprochen und entschieden, welcher Turm gebaut wird und am Wettbewerb teilnimmt. Zwecks der Optik, soll sich in der Mitte ein Fallrohr befinden, dass allerdings keine statische Funktion für den Turm aufweist.

Uns war klar, dass es eine leichte Gitterkonstruktion geben muss. Dabei sollten mit Querstreben Dreiecke gebildet werden. Wir haben uns für die Bautechnik mit „Knacken“ entschieden, weil sie sich wegen der Stabilität gut für die Voraussetzungen des Wettbewerbs eignet. Das andere war nicht mehr schwer. Überplattungen hatten wir im Technikunterricht bereits behandelt und die Planung eines Sechsecks war schon Themas im Unterricht Klasse 7.

Die größte Schwierigkeit bei der Aufgabe war der Entwurf des Bauplans.

Besonders viel Spaß hat uns allen die Fertigung des Wasserturms bereitet. Wir waren alle mit viel Begeisterung daran beteiligt und warten mit großer Spannung auf das Ergebnis der Jury.

 
Bastian